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Und das ist kein verspäteter Aprilscherz. 
Die Rede ist von der steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen.


Seit dem 1. Januar 2009 können Sie sich bis zu 1.200 € Steuern sparen,
wenn Sie die Rechnungen Ihres Installateur zum Beispiel für eine Badrenovation bei Ihrer Lohn- oder Einkommenssteuererklärung
einreichen.
               
Als Kunde Ihres Installateur können Sie seit 2009 die Arbeitskosten in Handwerkerrechnungen bis zu einer Höhe von 6.000 € steuerlich
geltend machen, wovon Ihnen das Finanzamt maximal 20% erstattet,
also bis zu 1.200 €.

Wichtig für Sie zu wissen sind die folgenden drei Punkte:

 1. Welche Leistungen sind betroffen?
Sie erhalten die Steuerermäßigung für die Arbeitskosten (Lohnkosten,
keine Materialkosten) folgender Leistungen:
         - Modernisierungsmaßnahmen
         - Erhaltungsmaßnahmen
         - Renovierungsmaßnahmen   
            
 
2. Wer ist berechtigt?
Eigentümer und Mieter können Arbeitskosten für  Handwerkerleistungen absetzen, wenn sie in ihrem Privathaushalt durchgeführt wurden und folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

         - Vorlage einer Handwerkerrechnung inklusive Mehrwertsteuer
           und gesondert aufgeführten Arbeitskosten.

         - Die Lohnkosten müssen in der Rechnung gesondert ausgewiesen sein, damit das
           Finanzamt die Rechnung anerkennt. Bitten Sie deshalb Ihren Installateur die
           Arbeits- und sonstige Kosten (z.B. Materialkosten) getrennt auf der Rechnung
           aufzuführen. Eine Festpreisvereinbarung auf einer Rechnung wird steuerlich nicht
           begünstigt. 

         - Voraussetzung für die Steuerermäßigung ist, daß die Zahlung per
           Banküberweisung auf ein Konto des Handwerksbetriebes erfolgt.
           Eine Barzahlung ist zum Schutz vor Schwarzarbeit nicht möglich.

         - Auf Verlangen des Finanzamtes müssen Zahlungsbelege (gestempelte
           Überweisungsdurchschrift oder Kontoauszug) vorgelegt werden können.
           Aus diesem Grunde bitte die Zahlungsbelege sorgältig aufbewahren.
 
3. Wann ist der steuerliche Abzug nicht möglich?
Dies ist dann der Fall, wenn die Handwerkerkosten bereits als Betriebsausgaben, Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht wurden.

Die maximale Förderung kann pro Haushalt einmal im Jahr geltend gemacht werden.
Zukünftig (ab 1. Januar 2009) erstattet das Finanzamt im Jahr jeweils bis zu 20% von
maximal 6.000 €, also bis zu 1.200 €, wenn haushaltsnahe Dienstleistungen und
Handwerker in Anspruch genommen werden.

                                          Die Angaben sind ohne Gewähr.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen ihr Finanzamt und/oder ihr Steuerberater.